RADIO braucht STANDPUNKT und STANDORT!

Das Funkhaus ist ein Radiozentrum, das technisch up-to-date ist, den heutigen Anforderungen der Radio-MacherInnen ideal entspricht und internationalen KünstlerInnen (von Musik über bildende Kunst bis zur Literatur) eine Plattform bietet.

Eine Aufgabe des Standortes Argentinierstraße bedeutet Qualitätsverlust nicht nur im Radio, sondern für den gesamten ORF.

Wir wollen weiterhin Qualitätsjournalismus bieten. Wir wollen ein Zentrum für Kunstschaffende bleiben. Weil Demokratie Qualitätsmedien braucht.

Deshalb wollen wir bleiben. Deshalb kämpfen wir dafür. Deshalb: Rettet das Funkhaus!

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift!

109 Gedanken zu “RADIO braucht STANDPUNKT und STANDORT!

  1. Ö1 ist für mich das einzige öffentlich rechtliche Medium, welches ich in anspruche nehmen will – alles übrige kann gar nicht mit dem dort gebotenen Inhalt mithalten! Sofern soll Ö1 nicht abgebaut sondern vielmehr ausgebaut, gestärkt werden! Zudem wäre ich dafür, explizit Ö1 Förderungen zukommen zu lassen – ich als begeisterte Hörer_in fände es toll, wenn ich meinen GIS Betrag jenen zukommen lassen könnte, deren Inhalte ich in Anspruch nehme und welche ich gerne unterstütze!
    Das Funkhaus soll bleiben! Und damit meine ich nicht nur den Standort sondern vor allem alle und alles welche dazu beitragen Ö1 zu dem zu machen was es ist und weiterhin sein soll! Ohne Stimmenkürzungen und mit angemessener Bezahlung der Mitarbeiter_innen!

  2. Das Funkhaus ist ein Juwel und muss erhalten bleiben in der Widmung, in der es erbaut wurde. Seit ich es von innen gesehen habe, kann ich den Wunsch es zu erhalten noch viel besser verstehen. Natürlich ist ein Neubau immer mit der reizvollen Konsequenz verbunden, dass man sich zumindest eine Zeit lang nicht um undichte Dächer, alte Wasserleitungen oder zu schwache Stromleitungen kümmern muss.
    Dennoch bin ich der Meinung, dass die Identifikation mit dem Ort einen unschätzbaren Wert für das Unternehmen darstellen müsste. Wenn sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für das Unternehmen einsetzen (und genau das tut „rettet-das-funkhaus.at“), dann ist das ein Signal für die Identifikation mit dem Arbeitgeber. Loyalität ist zwar im Management der Gegenwart ein vernachlässigbarer Begriff, aber in Wahrheit die Basis für die betriebene Selbstausbeutung der (freien) Mitarbeiter. Ohne diese wäre das Programm von Ö1 schon lange nicht mehr jenes, was wir täglich hören. Es entsetzt mich jedes mal, wenn ich von angeblich unerfüllbaren Forderungen völlig unterbezahlter Mitarbeiter lese, und gleichzeitig in ORF1 Dancing Stars läuft. Die Kosten von ein/zwei Folgen würden wohl die meisten der berechtigten Forderungen der Radiomitarbeiter erfüllbar machen. Da aber seit vielen Jahren nur noch die Quote und nicht mehr die Qualität eine signifikante Messzahl darstellt (wer hat diesen Parameter eigentlich abgeschafft?), wird es wohl so werden, wie es uns global vorgelebt wird: Zu Gunsten einer (vielleicht) schönen Bilanz werden Mitarbeiter einer Strategie geopfert, die sich der ORF für ein wenig mehr Geld (Gebührenrückerstattung) und Werbemöglichkeiten ins ORF-Gestz hat schreiben lassen. Und damit die Braut noch ein wenig hübscher wird, setzt man sie in ein neues Haus …

  3. Laut Salzburger Nachrichten vom 20.06.2012 stellt Wrabetz vorerst Mangels Unterstützung im Stiftungsrat keinen Antrag auf Neubau; schlägt aber weitere Diskussionen vor.

    • Dafür rückt nun die Kollektivvertrags-Diskussion in den Mittelpunkt. Ich denke, die wirklich spannende Frage wird sein, wie ein wirtschaftlich erfolgreicher, öffentlich rechtlicher Sender seine journalistische, künstlerische, etc. Qualität hoch halten kann. Ich denke, dass alle redlichen ORF-Redakteure, -journalisten, etc. sichtbar gegen Unsitten wie „Familienversorgung“ (gibt’s noch einen mindertalentierten St***l-Nachwuchs der unterzubringen wäre?) und anachronistische überhöhte Gehälter, antreten müssten. Ein ORF auf soliden wirtschaftlichen Beinen, ohne seltsamen Privilegienbeigeschmack würde sich ein TOP-Ö1 ganz bestimmt weiterhin leisten können.

  4. Mir ist die Programmqualität, künstlerische und journalistische Qualität, etc. wichtig, aber ich suche hier bisher vergeblich nach schlüssigen Sachargumenten, warum mit der Änderung des Standortes zwingend negative Auswirkungen Hand in Hand gehen würden. Unter der (für mich nicht belegten) Annahme, dieser Zusammenhang würde tatsächlich bestehen: Was müsste geschehen, damit mit einem Standortwechsel NICHT die befürchteten Effekte eintreten? Es erscheint mir offen gesagt absurd, was hier alles mit der Standortfrage verbunden wird. Wenn es weiter reichende Pläne gibt, als bloß den Standort aufzugeben, dann wäre gegen DIESE anzutreten.

    • Programmqualität, künstlerische und journalistische Qualität sind ursächlich mit Personalfragen verbunden. Nur als Beispiel: weniger Personal bei gleichbleibendem Programm KANN nicht mehr Qualität bringen. In der Öffentlichkeit hat die ORF-Führung aber bisher nur bekannt gemacht (in zahlreichen Zeitungsartikeln nachzulesen), dass ein gemeinsamer Standort Personaleinsparungen bringt. Ein inhaltliches Zukunftskonzept (über das wir liebend gerne diskutieren würden) ist bisher nicht bekannt! Damit ist auch klar, was passieren müsste, damit ein Standortwechsel nicht die befürchteten Effekte eintreten lässt: es muss klar gemacht werden, was „der ORF“ (und damit auch „das Radio“) in Zukunft leisten soll. Erst danach kann man den Standort und die benötigten Mittel (inklusive Personal) definieren. Da derzeit der umgekehrte Weg gegangen wird (zuerst bauen wir ein Haus, dann überlegen wir, was wir darin alles machen), kämpfen wir um das Funkhaus – weil wir hier im Funkhaus die Gewissheit haben, dass wir dem Publikum die gewohnte Qualität im Radio bieten können.

      • Es bleibt offen, warum Ihr diese Diskussion an der Standortfrage aufhängt. Müsste die Petition nicht eher gegen Personalabbau / Einsparung etc. sein? Die Koppelung zum Standort ist kein Naturgesetzt – erscheint als willkürlich hergestellter Zusammenhang. Ich finde es obskur, wenn Ihr glaubt, dass im Funkhaus garantiert wäre, dass die Qualität hoch bleibt. Es kann Euch auch DORT die Einsparungskeule treffen, die jede Qualität vernichtet. Achtung… kämpft bitte gegen das wirkliche Problem und schiebt nicht das Funkhaus vor, ihr tappt da in eine Falle. Die Standortrettung rettet nicht vor dem eigentlichen Problem „Einsparungswut“ und auch nicht vor der Frage „Opferung der letzten Qualitätsbastion“.

        • Keine Sorge, in die Falle tappen wird nicht. Gegen Personalabbau kämpft der Betriebsrat schon seit Jahren. Aber: in den Übersiedlungsplänen ist immer wieder von Personalabbau die Rede, und man kann viel über die normative Kraft des Faktischen organisieren. Beispiel: es gibt einfach nicht mehr genug „Plätze“ (Zimmer) für alle – also „muss“ man Personal „verlieren“. Es gibt aber auch noch viele andere gute Gründe, das Funkhaus nicht aufzugeben. Zum Beispiel: es ist billiger, mit den jetzigen Häusern weiterzumachen, als neu zu bauen (geht aus zumindest einer Berechnung hervor). Übersiedeln kostet immer viel Geld, das unserer Meinung nach besser ins Programm investiert würde. Das Funkhaus liegt zentral, was für unsere Arbeit und die Qualität des Programms absolut essentiell ist. Aber natürlich könnte theoretisch auch im Funkhaus das Programm von Ö1 unter die Räder kommen. Die Chance, dass das bei einer Übersiedlung die man „braucht“ nebenbei und unbemerkt passiert und dann als „Notwendigkeit“ dargestellt wird, ist aber deutlich größer. Auch deshalb: wir kämpfen (weiter) für das Funkhaus. Es ist ein Symbol für Qualität, ein Kulturknotenpunkt in der Stadt, den man nicht einfach verpflanzen kann!

          • Ich vermute ja auch, dass letztlich die Standortfrage aus wirtschaftlichen Gründen überhaupt auf den Tisch kommt. Dieser Vorgang erscheint mir „betriebswirtschaftlich normal“ – ebenso das Phänomen, dass für ein und den selben Vorgang unterschiedliche „Wahrheiten“ ausgerechnet bzw. dargestellt werden. Spannend ist das alles vor dem Hintergrund von angestrebten Personalkostenreduktionen – siehe heutige Pressemeldungen. Welche Bereitschaft gibt es hier seitens der hoch bezahlten Stammbelegschaft an einer Lösung der wirtschaftlichen Probleme mitzuwirken?

        • Das „wirkliche Problem“ ist eben offensichtlich die Geschäftsleitung, die, soweit es diesen Kommentaren zu entnehmen ist, zu keiner Dikussion bereit ist.
          Jedenfalls sollten die neuesten Kostenrechnungen von neutralen Gutachtern unter die Lupe genommen werden, ist ja irgendwie verdächtig, diese plötzliche Änderung. Daß die Weiterführung des Funkhauses, da es doch technisch voll entspricht, kostengünstiger ist als ein Neubau, ist wohl logisch.
          Und daß ein Standort sich sehr wohl auf die Qualität auswirken kann liegt auf der Hand. Standort ist nicht gleich Standort – es kommt auf die Ausstattung, die Räumlichkeiten, die Atmosphäre an – die Mitarbeiter müssen sich wohlfühlen, sonst gibts keine Intuition für künstlerische Belange. Und für Veranstaltungen ist die zentrale und gewohnte Lage besonders wichtig und positiv.
          Jedenfalls scheint mir eine devote Unterschriftenaktion zu wenig, hier sind bestimmt mehr Aktivitäten, rechtliche und politische, erforderlich, um Beachtung zu finden.

  5. Was mir Ö1 so sympathisch macht, ist seine Unverwechselbarkeit und die klare Identität, getragen von all den Individuen, die dort Programm machen. Jede und jeder einzelne ist mir vertraut, mir kommt fast vor, ich kenne sie persönlich. Das macht mir ihr Programm unverzichtbar und einzelne Sendungen wachsen in meiner Wahrnehmung zu vertrauten Bojen im Einheitsbrei des Radioprogramms anderer Sender. – Kann gut verstehen, wenn solche Individualität und Wiedererkennbarkeit an den Standort Funkhaus mitten in der Stadt gebunden ist. Wäre schade, in dieses erfolgreiche Konzept ohne Not verändernd – und damit erschwerend – einzugreifen.

  6. Jetzt sind sie also am Tisch, die Pläne, denen zu Folge plötzlich St.Marx die angeblich kostengünstigste Standortvariante für den ORF sein soll. Mit heftiger Personaleinsparung genannt Synergieeffekte, mit Studios, die man von jemanden anderen – wie PULS4 – anmieten muss. Noch vor wenigen Wochen galt die Erhaltug des Status quo als die günstigste Variante. Jetzt nicht mehr. Kostengünstig vielleicht – dazu müßte man die wahren Kosten kennen – billg mit Sicherheit. Nämlich billig in der Argumentation, billig im Vertrauen darauf, dass wir alle, MitarbeiterInnen wie Publikum, über ein sehr kurzes Gedächtnis verfügen. Das traurige daran: Programmmacher werden nicht einmal nach ihren Bedürfnissen gefragt. Ö1 wird – auch von unserer Geschäftsführung – immer wieder als der beste und erfolgreichste Kultursender Europas bezeichnet und gelobt. Als öffentlich-rechtliches Vorzeigemodell. In Wahrheit sind wir das öffentllch-rechtliche Feigenblatt, das die GIS-Gebühren rechtfertigen soll. ORF wird – leider auch von vielen Kollegen in den Medien – gleichgesetzt mit TV. Daher sind auch die St.Marx-Pläne auf die Bedürfnisse des Fernsehens ausgerichtet – wobei ich mir nicht einmal da sicher bin – wahrscheinlich gehts vor allem darum politische Versprechen zu erfüllen. Qualitätsradio neben der Südosttangente – ich kanns mir nicht vorstellen. Aber vielleicht liegts ja auch an meiner mangelnden Phantasie. Aber als politische Journalistin werde ich ja auch nicht für meine Phantasie bezahlt, sondern für meine Sachlichkeit.

  7. Da ich ein Wiener FAN bin unterstütze ich diese Aktion, denn so ein Kulturgut muss erhalten bleiben. Wo käme man denn da hin? Nehmt es doch nicht den Wienern und allen die diese Stadt lieben. Sari Fritz eine Flämin aus Duisburg
    HOMMAGE ART®

  8. Der „Geist“ des Funkhauses wird an jedem anderen Ort verhungern, verdursten, verkommen. Ich kenne die verschiedenen ORF-Standorte. Das Programm von Ö1 würde sich nicht mehr so anhören, wie gewohnt, müsste es woanders produziert werden. Diese Mischung aus Tradition und Innovation, Kultiviertheit und Aufmüpfigkeit etc. ist nur möglich in räumlicher und mentaler Entfernung zur Konzernspitze. Für die Geschäftsführung ist der Erfolg von Ö1 und des Funkhauses als Kulturzentrum im Herzen von Wien ein nettes „Federl am Hut“, aber nicht mehr. Ein früherer Generalintendant hat es einmal im kleinen Kreis offen gestanden: „Die Quoten von Ö1 sind mir wurscht, weil ich dort keine Werbung spielen kann“. Daher kann meinem Empfinden nach die Schnapsidee, die Marke Funkhaus, bzw. Radio Kulturhaus und Ö1 als Kultursender, ohne zwingenden Grund aufzugeben oder zumindest stark zu beschädigen nur einen monetären Hintergrund haben. Wer organisert die Abwicklung? Lehman Bro.? (ich weiß, gibt es nicht mehr.) Wer kassiert die Provisionen? Laufen die über Zypern, Liechtenstein oder sonst irgendwie hoch über die Äcker? Ist da ein neuer Zauberlehrling am Werke? Wala, Wala, Wasser fließe…? Wahrscheinlich haben die Funkhaus Defender gegen die Profiteure im Hintergrund schlechte Karten, aber dennoch muss man sie ausspielen. Ich habe jedenfalls unterschrieben.
    Hans Vockenhuber

  9. Das ORF-Gebäude ist ein bauliches Juwel und Wiener Kulturgut. Aus meiner Sicht erfüllt es auch alle Ansprüche eines Radiosenders und ist seit Jahren auch Veranstaltungszentrum. Als ehemaliges Mitglied (Volksbildung) der Hörer- und Sehervertretung spreche ich mich für den Erhalt des Funkhauses in der Argentinierstrasse aus und weise in diesem Zusammenhang auch auf die historische Vergangenheit des Objektes hin.
    Prof. Dr. Bernard Ingrisch b.ingrisch@aon.at

  10. es wird ja immer besser, jetzt wird uns von oberster stelle uns funkhausrettern eine -zumindest- architektonische affinitaet zum austrofaschismus nachgesagt. persoenlich tut mir das weh, in der sache versteh ich nicht ganz, was das heissen soll, die schoeneren teile des funkhauses erinnern mich mehr an bauhaus-stil -also weder austro – noch sonst was faschistisches. die nicht ganz schoenen teile sind nach den 1950ern entstanden, was also kann hier gemeint sein?

  11. Lieber Herr Fabio Polly, ganz so mystisch wie Sie es darstellen kann es ja nicht sein, wenn sich schon der Stiftungsrat mit der Sache beschäftigt, wie ich leider nicht von Ihnen, sondern dankenswerter Weise aus dem Kommentar von Fr. Mag. Margarete Nezbeda vom 21.April 2012 erfahre, müssen die Pläne der Geschäftsleitung doch ausformuliert sein. Haben Sie keine Kontakte zu diesem Gremium oder handelt es sich dabei um eine geschlossene Gesellschaft? Ich fühle mich etwas an der Nase herumgeführt und bedaure schon meine Freunde zum Unterschreiben animiert zu haben. Gut, das Funkhaus soll erhalten bleiben, an dieser Feststellung ändert sich dadurch nichts, jedoch die Taktik mit der Sie um die Erhaltung kämpfen gefällt mir nicht. Das Zurückhalten von Informationen erscheint mir den Unterschreibern gegenüber unredlich

    • Lieber Herr Haider! Ja, der Stiftungsrat beschäftigt sich (schon seit Jahren) mit der Sache. Aber leider: Nein, es gibt eben KEINE ausformulierten Pläne der Geschäftsführung – jedenfalls keine, die in irgend einer Form schon bekannt wären. Selbst dem Stiftungsratsausschuss wurde ja kein ausformulierter Plan vorgelegt. Und genau darum geht es ja: ohne genauen Plan vorgestellt zu haben lässt die Geschäftsführung wissen, dass das Funkhaus als Radiostandort aufgegeben wird. Dass ich Informationen zurückhalte, ist eine unhaltbare Unterstellung, von der ich Sie ersuche, Abstand zu nehmen. Ebenso, dass ich unredlich gegenüber den Unterschreibern wäre. Freundlichst Fabio Polly

      • Lieber Herr Fabio Polly, es tut mir aufrichtig leid und bitte Sie um Entschuldigung, wenn ich Sie zu Unrecht verdächtigt habe.
        Aber Sie müssen zugeben, dass man nach den spärlichen Informationen auf der Web-Seite zu solchen Schlussfolgerungen kommen muß. Daß der Stiftungsrat ohne schriftliche Unterlagen arbeiten sollte erscheint mir immer noch unglaubwürdig und dilettantisch.
        Und was sagt der Publikumsrat dazu? Der hat ja auch drei Vertreter im Stiftungsrat und sollte die Interessen des Publikums, also der Unterschreiber, vertreten – und dazu gehört auch, dass das Publikum über Vorgänge im ORF informiert wird
        Mit welcher Art von Gremien wir es da zu tun haben zeigt der Umstand, dass nach bereits 5500 Unterschriften in kurzer Zeit es niemand aus diesem Kreis der Mühe Wert findet, sich zu Wort zu melden. Immerhin haben wir heuer schon zwei Gebührenerhöhungen hinzunehmen und dürfen (falls man nicht ständig aus-ein schaltet) noch die neue enervierend gestaltete Werbung vor den TV-Nachrichten über uns ergehen lassen (das hat jetzt nichts mit dem Funkhaus zu tun, charakterisiert aber auch den ORF). Da darf man wohl mal einen polemischen Kommentar schreiben, oder?

        • Kein Problem und alles schon wieder o.k. Leider ist es ja genau so, dass wir in der Sach im Nebel stochern, eben weil es keine akkuraten Informationen gibt, auf denen man aufbauen kann. Wir (ORF-ler, aber auch Zeitungskonsumenten) hören und lesen immer wieder von veschiedenen Varianten (die einander z. Teil diametral gegenüberstehen), vermissen aber auch ein Konzept, wie der ORF (und natürlich auch das Radio) in 5 oder 10 Jahren aussehen soll. Erst dann könnte man sinnvoll entscheiden, was gebraucht wird und wo das alles produziert werden soll. Unsere Befürchtung ist auch, dass wir irgendwann vor vollendeten Tatsachen stehen, die dann eben nicht mehr zu ändern sind. Daher unser Widerstand jetzt (und nicht erst, wenn es zu spät ist) !!!

      • ich kann miguel herz-kestranek nur voll und ganz unterstützen.
        auch wenn die facbookgruppe, leider, das ganze mit samthandschüchen bearbeitet und betreut.
        es ist immerhin UNSER rundfunk, mehr macht den zusehern !! die müssen diese kost auch behzahlen !
        und an die spitze wieder einen kunstsachverständigen humanistischen medienfachmann !!

    • Mit großem Interesse und großem Erstauen habe ich mich durch die Kommentare gelesen. Kurz zusammengefasst mein Eindruck…nur in der Argentinierstraße und am Küniglberg kann qualitätsvolles Radio und Fernsehen, gemacht werden…. eigentlich traurig, wie abhängig diese Branche doch von alten ehrwürdigen (schon etwas sanierungsbedürftigen) Gebäuden zu sein scheint. Was verursacht eigentlich die große Angst vor bzw. Ablehnung von Simmering? Simmering ist keinesfalls am Ende der Welt, Simmering ist nicht „Pampa“, Simmering ist verkehrsmäßig gut erschlossen. Zugegeben, Simmering unterscheidet sich deutlich von Hietzing und von der Wieden. Darüber sollte man sich doch eigentlich Gedanken machen, welche Impulse könnten hier mit einer Übersiedelung gesetzt werden, warum soll ein Funkhaus, ein Radiokulturhaus nur im 4. Bezirk funktionieren könne…ich will nicht glauben, dass die BesucherInnen/HörerInnen von qualitätsvollen Programmen sich nicht nach Simmering trauen sollten, die Sendungen, die von dort gesendet werden, nicht mehr hören wollen….eine Übersiedlung in einen Stadtteil wie Simmering könnte doch auch als Herausforderung gedacht werden? Versuchen wir es doch mal so. Cornelia Krajasits

      • als jemand, die in Simmering aufgewachsen ist, und jetzt in Favoriten lebt, hab ich gar nix gegen Simmering, das Problem ist, dass ich nicht daran glaube, dass man das Radiokultur-Haus mit seinem großen Sendesaal und dem Radiocafe nach St.Marx transferieren will oder kann. Es ist nicht so, dass wir uns von irgendwelchen „Bezirksdünkel“ leiten lassen, sondern, dass wir halt glauben, dass wir Programmmacher wissen, was wir für unsere Arbeit brauchen und leider hier Menschen entscheiden, die noch nie Porgramm gemacht haben.

  12. Liebe Mitmenschen im Funkhaus!

    Lasst Euch nicht unterkriegen!
    Lasst Euch nicht unterkriegen von den Kulturlosen, von den Geschäftemachern („Investoren“, Provisionsempfängern, …), von all jenen, bei denen die Unschuldsvermutung gilt bzw. in zehn Jahren gelten wird.

    All das, was hier mit dem Funkhaus läuft, erinnert mich fatal an die Causa Absiedlung der TU Wien in die Pampa in Transdanuvien, dorthin, wo dreimal am Tag ein Autobus hin fuhr. Auch damals sollte ein Zentrum der Kultur und der Lebendigkeit aus der Innenstadt an die Peripherie hinaus gekickt werden, um durch Vermarktung der zentralen Lage der TU-Gebäude virtuelle Milliarden zu lukrieren. Außer einem schwammigen Masterplan war vom angeblich großartigen neuen Standort („Campusuniversität“ bla, bla) nichts bekannt, schon gar nicht die Finanzierung, geschweige denn jene für die adäquate Verkehrserschließung.

    Zu meiner großen Verblüffung haben die kreuzbraven TU-Angestellten damals einen veritablen Zwergerlaufstand gegen das Projekt gemacht, und die Verblüffung war noch größer, als – vielleicht sogar wegen des Aufstandes – die Häuslidee mit der Absiedlung fallen gelassen wurde.

    Also, meine Lieben: Lasst Euch nicht unterkriegen!
    Das Funkhaus soll bleiben was es ist und wo es ist, ein kulturelles Zentrum im Zentrum der Stadt!

    Robert Kirnbauer.

    • vielen Dank Herrr Kirnbauer, Sie haben ja so was von Recht. Aber ich befürchte, wir haben wieder einen Fall von zuerst was kaputt machen, dann sagen hoppala, aber jetzt können wirs nimmer reparieren. Jeder der was für Demokratie, Kultur und Zivilisation über hat MUSS, oder zumindest sollte auf unserer Seite stehen.

      • DURCHHALTEN!
        Wirbel machen! *) Womöglich auch in Ö1, denn auch als geschworener Ö1-Hörer habe ich mehr oder weniger nur durch Zufall von dem geplanten Vandalenakt erfahren.

        Alles Gute! R.K.

        *) Bei allen Veranstaltungen im RadioKulturhaus, im Kulturcafe, … Flyer und Unterschriftenliste im Shop, …
        TOI, TOI, TOI!

    • Für uns gibt es im Tagesablauf sowohl Fernseh- als auch Radiozeiten. Das Angebot in Ö1 ist in der derzeitigen Qualität aus dem Funkhaus in der Argentinierstraße für uns unverzichtbar.

  13. Das Funkhaus ist die Wiege des österreichischen Radios, ein architektonisches Kulturdenkmal (Holzmeister) und ein jahrzehntelanger geliebter Treffpunkt mitten in
    Wien für Kulturinteressierte

    • genauso sehe ioch es auch, wie viele andere österreicher . . .
      radio könnte man in selbiger qualität auch woanders machen, an einem anderen standort, aber genau DIESES gebäude ist geschichtsträchtig, soll uns dran erinnern daß österreich um ein freies radio kämpfen musste, nach 45 . . . . .

  14. Als Ostmitteleuropa-Korrespondent von Schweizer Radio DRS und Schweizer Radio International durfte ich einige Male die Technik des Funkhauses an der Argentinierstraße in Wien benutzen. Ich war jedes Mal angetan von der vorzüglichen Ausstattung der Studios und von der besonderen Atmosphäre dieses Hauses, die sich auch auf die Arbeit und auf das Verhältnis der hier Beschäftigten untereinander übertrug. Wie armselig nahmen sich da im Vergleich die Radio-Studios in der Schweiz aus!

    Wie man eine solche, Tradition und Kultur ausstrahlende und technisch auf dem letzten Stand stehende Einrichtung im Zentrum der Stadt aufgeben und in einen namenlosen Neubau an der Peripherie übersiedeln möchte, ist mir unverständlich und eine Barbarei sondergleichen. Da könnte man eben so gut die Staatsoper und das Burgtheater zusammenlegen und gemeinsam im Wurstelprater oder in der Simmeringer Haide ansiedeln.

  15. Muss alles zerstört werden ???- ich kann es nicht fassen, dieses wunderbare Haus, das seit dem 2. Weltkrieg als RAWAG begann, (es gibt Zeitzeugen – Sprecherin von damals), 3 Bundesländer (Wien, NÖ u. Bgld.) unter einem Dach hatte, eine tolle Einrichtung, zentrumsnah – für tausende von Besuchern – ist unmöglich.
    Als ehemalige Mitarbeiterin kenne ich dieses Haus gut und wünsche allen MitarbeiterInnen, dass es erhalten bleibt.

  16. RAWAG war der erste Name nach dem 2. Weltkrieg, der Standort hat lange Tradition, er sollte unbedingt erhalten bleiben. Habe viele Jahre in diesem Haus verbracht, es war eine gute, erfahrungsreiche und schöne Zeit.
    Standort unbedingt erhalten – Wien, Noe, Bgld.

  17. Ich warte eigentlich nur noch darauf, dass jemand auf die Idee kommt, das Parlament gehört übersiedelt. Als Standort überlegt man die Shopping City Süd, und weil die Kommission so schön am werken ist, muss auch das Rathaus den Gegebenheiten der Zeit entsprechend in eine zweckmäßig Industriehalle an den Stadtrand ziehen. Und die Kommission erhält einen Orden für besondere Verdienste um die Stadtplanung.

  18. als begeisterte radiohörerin bin ich natürlich sofort zur unterstützung der petition bereit, da ich aber zum ersten mal von diesen plänen höre, hätte ich doch sehr gerne mehr information darüber. und genau diese vermisse ich auf der webseite bzw muss sie mir mühsam aus den kommentaren herauslesen.
    ich kann mir vorstellen, dass es für die erreichung der ziele hilfreich wäre, potentiellen unterstützerInnen etwas mehr information in übersichtlicher form zur verfügung zu stellen, und seien es nur links zu medienberichten…
    es lebe das funkhaus!

    • genau das dachte ich mir auch! was ist als alternative vorgesehen, falls das haus weg soll, und warum soll/muss es weg? warum wäre ein anderer standort gleichzeitig nicht mehr geeignet, die qualität zu erhalten?als praktisch ständige Ö1-hörerin wäre ich entsetzt, wenn es dieses programm nicht mehr gäbe. aber mehr wissen über die umstände möcht ich schon, um zu unterschreiben. ich kann mir gar nicht vorstellen, dass dieser europaweit geschätzte sender, der auch eine riesenreputation für österreich ist, gefährdet sein sollte.

      • Gibt es Qualität ohne Nostalgie? Fragt den genius loci!

        Das Programm wird von Menschen gestaltet und für Menschen ausgestrahlt. Das geht ohne die Sendemasten auf dem Bisamberg, freilich auch ohne ein altes Haus.
        Gewiss fördert eine starke persönliche Verbundenheit mit einem Ort den Hang zum Gebrauch eines „belebten Denkmals“. Doch winkt vielleicht eine Rundum-Erneuerung. Die ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn dabei zuerst Hirn und Herz drankommen.
        Das wünsche ich dem Hörfunk mehr als neue Senderäume in Simmering. Die meisten Hörerinnen und Hörer wollen gewiss nicht, dass die Sende-Zukunft in Platitüden und nachgebeteten Politslogans versumpft.

  19. Also diese Aufregung hier ist nicht zu verstehen.
    Hier soll ja nicht Ö1 abgeschafft werden, sondern nur die alten Gemäuer verlassen werden. Und dafür bin ich allemal. Die ständige Sanierung kostet ja Unsummen. Ich bitte doch sehr darum hier nicht Äpfel und Rosinen zu verwechseln. Oder geht es um Privilegien, die verloren werden, wie etwa kurzer Weg, kostengünstige Parkplätze und Autonomie?
    Wenn der Standort teuer verkauft werden kann und in einen anderen bestehenden integriert wird, dann finde ich das nur äußerst sinnvoll. In Zeiten wie diesen versteht kein Steuerzahler, das mit seinem Geld nicht wirtschaftlich gearbeitet wird.
    Also runter vom Schemel und freut euch, dass ihr dieses Haus so lange hattet.
    Und jeder Arbeitsplatz kann heute regulär gekündigt werden. In der freien Marktwirtschaft üblich. Warum sollten hier welche besonderen Schutz genießen?
    Only my five cent von Hannelore

    • Sehr geehrte Frau Brunner,
      Ist das Ihr Ernst ?
      Wenn man Ihre Ansicht umsetzt, reissen wir die Hofburg, alle Kirchen und die Oper ab, von sonstigen kulturhistorischen Dingen gar nicht zu reden.
      Gerade in Zeiten wie diesen müssen wir aufpassen (Stichwort:“Her mit dem Zaster !“), dass uns die Politiker/innen und die anderen Mächtigen (und Mächtiginnen) nicht alles Liebenswerte unter dem Deckmantel des Killerarguments „Sparen“ abreissen.
      Mit besten Grüßen
      Martin Klein

      • Sehr geehrter Herr Klein .

        Ja das was ich geschrieben habe ist mein Ernst.
        Wo lesen sie denn in meinem Artikel etwas von abreißen?
        Alles was sie hier schreiben, sind ihre Interpretationen und dürfen gerne bei ihnen bleiben. Und soweit ich weiß, sind Politiker vom Volk gewählt. Wurden sie denn schon abgezockt? Wenn ja, täte es mir leid.

        Ich wünsche ihnen dass sie den heutigen Tag genießen können, ist ja endlich warm.

        Deshalb liebe Grüße Hannelore

        • Dieser Frau Brunner ist offensichtlich entgangen, dass ein beträchtlicher Teil der Popularität des Radios heutzutage in der direkten Publikumsteilnahme liegt. Veranstaltung im Funkhaus sind ein wesentlicher Teil der Senderidentität und die hängen erstens von einem innerstädtischen Standort ab, der eine angenehme Atmosphäre hat und Tradition signalisiert. Davon kann in irgend einem Betonloch am Stadtrand nicht die Rede sein. Zweitens ist die Liegenschaft in der Argentinierstraße Teil des Unternehmenskapitals und das Gebäude längst abgeschrieben. Dass man es mutwillig zu entwertungsgefährdetem Geld machen sollte kann nur einem kranken Politikerhirn entspringen. Oder sollte hier schon wieder iregendjemand heimlich am Verkauf mitverdienen wollen?
          Worin irgendwelche Privilegien des Personals bestehen sollten, die in der Beibehaltung der Liegenschaft verankert sind sollte man mir erst erklären. Hier spricht offensichtlich der übliche Grundneid, den man in Österreich so vom Herzen kultiviert. Woher sonst der dümmliche Hinweis auf Parkplätze? Wo die am Stadtrand sicher billiger als in der Argentinierstr. wären.
          Und wenn sich Herr Häupl, der offensichtlich wesentlich hinter dem Übersiedlungsrummel steckt, ein Denkmal setzen möchte soll er sich ein anderes Betätigungsfeld suchen.

  20. Es wäre so schade, wenn so eine alte, bewährte Institution verloren ginge mitten in der Stadt. Ich hoffe es gelingt uns gemeinsam diese zu erhalten.

  21. Da steckt doch sicher das Angebot eines Immobilienhais dahinter… Lasst euch nicht unter- bzw. rauskriegen, das Funkhaus ist ein Bestandteil der (Radio)Kultur! Außerdem ist das auch ein Veranstaltungsort (und eine Ausspeisung) im Vierten, soll das einfach verloren gehn?

  22. Qualität speist sich immer auch aus Tradition. Bei einer Verlegung des Radios wird es schwer werden ihr Vermächtnis mitzunehmen. Aber vielleicht geht die Tradition mit einem zu erwartenden neuen Geist eine fruchtbare Verbindung ein? – Was ist mit RSO und Radio-Kulturhaus geplant ??? Diese beiden Beine im sichtbaren Kulturbetrieb darf man dem Radio nicht nehmen! – Natürlich muss man für das FH kämpfen, aber bitte nicht als self-fulfilling prophecy das Ende des Qualtäts-Radios herbeireden, sollte eine Verlegung dann doch stattfinden. – Und es werden wohl in jedem Fall Mitarbeiter gekündigt werden, unabhängig vom Standort. ( Wieviele Wetterredaktionen hat der ORF eigentlich? ).

  23. Es ist so verdammt wichtig, dass relevante Institutionen in den Zentren lebendiger Städte angesiedelt sind. Geografische Randlagen entfernen die Institutionen auch aus der gesellschaftlichen Mitte!
    Oder steckt da womöglich ein Stück Absicht dahinter??

  24. One reason that BBC RADIO is still important in England is (paradoxerweise) that it is VISIBLE as well as AUDIBLE!

    Liebe Kollegen in Oesterreich, vergessen Sie das nicht!

  25. Wenn der unten verlinkte Artikel der Presse vom 9.4. nicht reine Parteipressearbeit ist, dürfte die Ubersiedlung nach St. Marx allerdings wenig mit Inhaltlichen Gründen zu tun haben, mit den sonst immer beklagten Kosten wohl auch nicht (der Verbleib in der Argentinierstr. wäre günstiger!)
    Ich kann nun verstehe, dass Schlimmstes befürchtet wird!

  26. ich versteh jetzt eins nciht ganz, es gibt eine seite „rettet das funkhaus“ aber nichtmal hier gibts informationen ob und wann und wieso das funkhaus geschlossen werden soll ^^

    wärs nicht sinnvoll wenigstens hier auf der seite ein paar infos zu geben was eigendlcih sache ist ? weil im moment regen sich ein paar leute auf, aber das wird wieder abflauen bis es konkret wird, und dann niemanden interessieren … nur so als hinweis

  27. Das Funkhaus in der Argentinierstraße ist mehr als das Radiokulturhaus – es ist Mediengeschichte der zweiten Republik und sogar Innovationsort der europäischen Mediengeschichte (z. B. Ö-3 der 70´er)

    Das Funkhaus gehört eigentlich den Radiogebührenzahlern und nicht der „politisch“ geweihten Führung des ORF – eine Aufgabe wäre eine weitere Enteignung

    Das Funkhaus eignet sich dazu ideal als Produktionstätte für Radio – die moderne Produktionstechnik gibt den produziernden Mitarbeitern geradezu mehr Raum für ihre Arbeit

    Last but not Least – kommt die Architektur und die zentrale Lage den Erfordernissen persönlicher Kommunikation zwischen Mediengestaltern und Medienkonsumenten hervorrragend entgegen

  28. Ich möchte, dass das Funkhaus in der Stadt bleibt wo man es hören und sehen kann und diesem zeitgeistigen Schicksal entgeht – irgendwo in einem Riesenpalast im Apparat zu verschwinden, wo man sich nicht mehr sieht und hört, weil wieder einmal zu viele Mitarbeiter, Besucher, Menschen, in einem der Kommunikation abträglichen Gebäude irgendwo zusammengepackt sind – kurz an einem Ort, wo einem die Lust auf Hören und Sehen vergeht.

    Rettet das Funkhaus – rettet die Lust auf Muße, auf Hören und Sehen.

  29. Mir scheint, eine Petition zur Offenlegung der konkreten Pläne für das Funkhaus an einem neuen Standort (falls es die überhaupt gibt) träfe das Problem genauer. So sehr ich Befürchtungen über eine unsichere Zukunft nachempfinden kann, eine Aufgabe des „Kulthauses“, dieses geschichtsträchtigen Ortes täte mir ausgesprochen leid , aber erst im Falle einer Verschlechterung der Arbeitsmöglichkeiten an einem neuen Standort wird Protest sinnvoll. Oder habe ich den Kern der Sache missverstanden?

    • Nein, gar nicht missverstanden. Aber es gibt ein Problem: wenn wir erst neue (und weniger?) Arbeitplätzen haben, nützt uns ein Protest / eine Petition nichts mehr, denn dann sind Faken geschaffen. Tatsächlich sind fürs Radio die Arbeitsmöglichkeiten im Funkhaus ideal (so weit das überhaupt geht). Sprich: alles, was wir uns vorstellen können, birgt Verschlechterungen in sich und bringt auch Qualitätsverlust. Deshalb rufen wir JETZT dazu auf, das Funkhaus zu retten.

  30. IIn diesem Wiener Funkhaus wird seit Jahrzehnten das beste und quotenstärkste Radio-Kulturprogramm Europas erarbeitet. Aus den Studios des Funkhauses wird das prächtige Ergebnis dieser Arbeit täglich rund um die Uhr ausgestrahlt und von der immer größer werdenden Hörerschaft zufrieden bis begeistert akzeptiert. Es atmet den Geist dieses Hauses.
    Das integrierte Radio-Kulturhaus hat die Eigenschaften eines mittleren Konzerthauses mit allen nötigen Fazilitäten für ein großes Orchester.
    Warum, verdammt nochmal, will man denn aufgeben, was man für gutes Geld und mit guten Ideen gepflegt, ausgebaut, laufend modernisiert und zu einer wirklichen Heimstatt für hunderte Mitarbeiter gemacht hat?
    Also: Schaut dem Generaldirektor fest ins Auge und verlangt eine klare Aussage.
    Will er wirklich, was Ihr befürchtet, macht es hier rasch publik.

    • Ja, nachdem ich etwas spät von dieser Aktion erfahren hab‘, kann ich erst jetzt auf die Kommentare zurückgreifen, die ja wieder einmal sehr divergierend sind. Für mich sind aber die pro Erhaltung-Stimmen wesentlich stimmiger als die contra. Wenn ich allein schon an die unverschämte Intransparenz im öffentlichen Baugeschehen der letzten Zeit denke, lehne ich das Vorhaben ab, ohne genauere Details kennen zu müssen.
      Viel mehr Sorgen mache ich mir diesbezüglich um die Grundregeln guter Zusammenarbeit unter lebensfreundlichen Rahmenbedingungen – und die sind m.M.n. sicher in einem traditionellen RK-Haus eher gegeben ….

  31. dass das Funkhaus zu einer zentralen Institution österreichischer Kultur zählt, ist wohl unbestritten. Ö1 ist für mich zu einer Art kulturellen Mittelpunkts geworden – eine Quelle des Wissens, der Information und der Freude. Aber worum geht es hier eigentlich? Mit keinem Wort wird der zum Unterzeichnen Aufgeforderte darüber aufgeklärt, was hier eigentlich geschieht. Ich bitte um mehr Information

    • Worum es geht: das Funkhaus soll als Standort aufgegeben werden, heisst es in Plänen der Geschäftsführung. Mehr ist nicht bekannt. Aber: wird der Radio-Standort Funkhaus aufgegeben, dann wird das massive Auswirkungen auf das Programm, die Qualität und möglicherweise auch auf das Radio-Symphonieorchester haben. Dem wollen wir vorbeugen, deshalb kämpfen wir um das Funkhaus als Radio-Standort.

  32. Ich habe viele großartige Veranstaltungen im Radiokulturhaus/Funkhaus erlebt. Es ist Teil der österreichischen Kulturgeschichte – und hat Geschichte geschrieben. Es ist für mich ein Symbol der Offenheit und Qualität. Ein Ort der Inspiration. Man sollte es nicht nur erhalten sondern noch stärker als bisher als kulturelles Zentrum fördern! Liebe Grüße nach Wien – mit Heimweh nach …. dem Radiokulturhaus und den Menschen, die notfalls auch „gegen den Strom“ schwimmen, um eine gute Sache zu unterstützen

  33. Es ist leider eine Unsitte geworden, alles zu modernisieren und „neu“ zu erfinden.
    Aber: Das Rad ist meines Wissens ja bereits erfunden und eine Quadratur des Kreises wird nie möglich sein. Die Bausünden in dieser Stadt reichen ja wohl seit den 60er Jahren! Und jetzt soll es auch noch ein Kultobjekt wie das Wiener Funkhaus, das Älteste in Österreich, in Bedeutungslosigkeit versinken. Ein Haus das Geschichte atmet, eine Atmosphäre ausstrahlt, die kaum ein neues Haus bieten kann! Hier ist die Energie sämtlicher Menschen gespeichert, die hier gearbeitet haben, in welcher Funktion auch immer. Ich bin prinzipiell ein Mensch der nicht von Haus aus gegen alles ist – auch nicht zu den Raunzen gehört – aber in diesem Fall bin ich dagegen, dagegen, dagegen!! Dieser „wunderbare Plan der Übersiedelung“ nach St. Marx fällt unter Kulturtransplantation und Kreativitätsbeschränkung! Wie beschränkt sind wir eigentlich schon?

  34. Ich liebe, schätze, ja ich brauche geradezu das Radio.
    Informativ, sozial, anregend… So etwas wie Ö1 ist ein Musterbeispiel für die österreichische Kultur in der Welt.
    Und wieso ist überhaupt möglich, dass eine Delogierung des Kunsthaus statt finden soll, ohne die Zusage der-hervorragenden- Mitarbeiter?
    Leben wir in einr Diktatur?

    • Daß das Radio-Kulturhaus verschwinden soll, paßt in den allgemeinen Zustand unserer Zeit. Die ORF-Leitung ist halt auch am Weg zur Primitivi-Werdung, bzw. dort schon angekommen. Geld ? Na dann weg mit den intelligenten Dingen. Die will ja eh keiner. Nur der Spieß bringt Kohle. Hurrah, wir bringen die Denker um, es lebe die Dummheit !!! ( ich fürchte mein Zorn steht vermutlich an falscher Stelle – ´tschuldige Marie-Theres!!! -aber ich denk, es macht Dir nix aus…..)

  35. Das Funkhaus muss nicht nur bleiben. Es sollte noch weiter aufgewertet werden. Zum Beispiel dadurch, dass endlich auch den vielen Freien Mitarbeitern, die laufend einen großen Teil des Programms machen, ausreichend adäquate Plätze zum Arbeiten zur Verfügung gestellt werden.

  36. Ich habe das Funkhaus als Stätte vieler Interviews, interessanter Diskussionen und großartiger Sendungen erlebt – vor allem als Hörerin, ab und zu auch als Mitwirkende. Eine Stätte wie das Kulturcafé oder das Radiokulturhaus aufzugeben, heißt einen großen Teil der Qualität und des Besonderen, das Ö1 ausmacht, sehenden Auges wegzuwerfen. Erhaltet mir das Qualitätsradio jeden Morgen beim Frühstück, am Weg in die Arbeit, abends – rettet das Funkhaus!

  37. Ich denke, es wäre schon gscheit, hier auch hin zu schreiben, wodurch denn das Funkhaus bedroht ist. Auch wenn, wie das Fabio Polly in Antwort auf einen anderen Kommentar schreibt, „die Pläne in der Öffentlichkeit bekannt sind“. Mir waren/sind diese Pläne bislang nicht bekannt. Ohne Vorwissen kommt diese Seite ein bißl schräg rüber bzw ist sie etwas arm an Information, ich frag mich gar, ob das ein Fake ist.
    Für den Fall, dass ich mich Irrre, hält es sich natürlich um eine unterstützenswerte Initiative!

    • „es handelt sich um“ und „ich halte für“ haben sich in meinem letzten Satz vermählt…. Im Fall des Falles gilt beides, getrennt….

    • Ganz meine Meinung, die Darstellung der Absichten der Geschäftsleitung fehlt. So schwammige Äußerungen wie „eine Aufgabe des Funkhauses“ etc.sind nichtssagend.
      Soll die Immobilie unter dem Vorwand „Konzentration“ verkauft werden wie die BUWOG? Da wäre der Ruf nach dem Korruptionsstaatsanwalt eher angebracht als eine untertänige Bittschrift.

      • Ganz richtig. Aber von der Geschäftsführung gibt es leider eben nicht mehr Informationen als diese: wir konzentrieren irgendwo (KüBerg, St. Marx), aber auf jeden Fall geben wir das Funkhaus (und den Standort von Ö3 in Heiligenstadt) auf!

        • Und wie ist die rechtliche Lage? Die Geschäftsleitung ist nicht der Eigentümer und unterliegt hoffentlich irgendwelchen Kontrollinstanzen und diese wiederum dem Parteieneinfluß. Letztendlich sind ÖVP und SPÖ verantwortlich, wenn das Funkhaus aufgelassen wird. Vielleicht sollte sich mal ein Nachrichtensprecher ein Herz nehmen und zu Beginn oder zwischendurch oder am Ende der Nachrichten sagen:“Und (noch) etwas in eigener Sache:ÖVP und SPÖ sind dafür verantwortlich, daß das Funkhaus aufgelassen wird. Wählt diese Parteien ab!“ Aber das würde wahrscheinlich als terroristischer Akt bewertet, obwohl doch nur gesagt wird, was ist.

        • Lieber Herr Fabio Polly, ganz so mystisch wie Sie es darstellen kann es ja nicht sein, wenn sich schon der Stiftungsrat mit der Sache beschäftigt, wie ich leider nicht von Ihnen, sondern dankenswerter Weise aus dem nachfolgenden Kommentar von Fr. Mag. Margarete Nezbeda vom 21.April 2012 erfahre, müssen die Pläne der Geschäftsleitung doch ausformuliert sein. Haben Sie keine Kontakte zu diesem Gremium oder handelt es sich dabei um eine geschlossene Gesellschaft? Ich fühle mich etwas an der Nase herumgeführt und bedaure schon meine Freunde zum Unterschreiben animiert zu haben. Gut, das Funkhaus soll erhalten bleiben, an dieser Feststellung ändert sich dadurch nichts, jedoch die Taktik mit der Sie um die Erhaltung kämpfen gefällt mir nicht. Das Zurückhalten von Informationen erscheint mir den Unterschreibern gegenüber irgendwie unredlich.

  38. Anstand braucht Rückrat, WISSEN ist Macht, nicht Geld für sauteure Innenstadtimmobilien, deren Verkauf an den „Meistbietenden“ so offen, ehrlich, objektiv, unbeeinflusst , argumentierbar, nachvollzieh- und unvorhersehbar ist, wie die Telekom ,oder manchmal die personelle Besetzung nach Postenausschreibungen (nicht nur im ORF). Information braucht Unabhängigkeit! Nehmen sie ÖSTERREICH EINS, beheimatet im Funkhaus: Das Radio, das RSO, hat so gute (meist unterbezahlte ,Menschen,) die ein Programm zum Niederknien machen. Diese Menschen arbeiten,trotz manchmal widrigster Bedingungen (personell, finanziell), für ihre Hörerinnen, ihre Hörer. Sie machen das gerne, weil sie ihre Arbeit und ihre HörerInnen lieben und schätzen.
    Eine Frage: Lassen SIE sich aus einem Haus delogieren, in dem sie gerne und gut leben, in diesem Fall arbeiten, sie die besten, neuesten technischen Voraussetzungen dafür bekommen haben (und das war im Funkhaus ebenso teuer, wie notwendig) – Ja? Dann vergessen SIE diesen Kommentar.Wenn sie sich aber meiner Meinung anschließen können, dann Retten wir das Funkhaus! Stellen wir die, vielleicht schon fertigen, Umbau- oder Neubaupläne unter Denkmalschutz! Wer über die Vereinfachung von trimedialer Arbeit durch eine Standortzusammenlegung (am Stadtrand?) redet, hat wenig, bis keine Ahnung von der täglichen Arbeit Aller am Zustandekommen des Programms Beteiligten!
    Untätig und stumm warten, was passiert?, Bitte NEIN!! Radio braucht auch Standpunkt! Übrigens, zu Tode gefürchtet ist auch gestorben, Rettet also das Funkhaus, solange es für den ORF noch steht!
    Anstand und Rückgrat gibt es in diesem Haus in der Argentinierstrasse Gott sei Dank genug!!!

  39. Es müsste auch durchaus innen wieder einmal renoviert werden. Die Büros und Gänge sind schon teilweise sehr heruntergekommen und es sieht gerade in den hinteren Trakten sehr nach Sweatshops aus.

  40. Ich steh auf das Haus, seine Architektur und die Menschen dort. Die Ledersessel im Saal – so manches tolle Konzert drauf sitzend gehört…
    Die zentrale Lage – ganz wichtig! Hörbares und Hörenswertes gehört mitten in eine Stadt, in öffentliche Hände.

  41. Ohne andere ORF-Dienststellen, die im Funkhaus in der Argentinierstraße arbeiten oder gearbeitet haben, abzuwerten: das Funkhaus ist Ö1 und Ö1 ist das Funkhaus! Man mag mir (ich habe dort fast 40 Jahre lang gearbeitet) Nostalgie nachsagen, aber das Funkhaus ist das Mutterhaus österreichischer Radiokultur. Unternehmen, die wissen, dass zu einem gesunden Profil ein Mindestmaß an Traditionskultur gehört, werden auf Orte nicht verzichten, in denen wesentliche Kapitel ihrer Geschichte geschrieben worden sind. Wer bedenkenlos darüber hinweggeht, der dokumentiert, dass ihm an dem, was man die „Radiokultur“ eines öffentlichen Senders nennen darf, überhaupt nichts liegt. Dass man das Radioprogramm Ö1 noch immer – im Schiller’schen Sinn! – eine „moralischen Anstalt“ nennen darf, ist ein Wunder und täglich beglückend. Es wird dann aber bald das Schlußkapitel seiner Geschichte sein. Denn dass dies nicht Schwarzmalerei ist, zeigen die – wie man hört – unerträglichen Zwänge, unter denen bereits heute Ö1-Progammabteilungen und Programmmacher arbeiten müssen – wenn sie – z.B. als Freie Mitarbeiter – überhaupt noch arbeiten können.

  42. … gerne würde ich auch näheres darüber erfahren was sich die „andere Seite“ an diesem Standort vorstellt und wohin das Funkhaus ziehen soll. Wo kann ich darüber etwas nachlesen? Danke. Im Unwissen über die neuen Pläne, die wohl so gut nicht sein können, musste ich für den etablierten Standort unterschreiben.

    • Die Pläne, die in der Öffentlichkeit bekannt sind, sehen vor, die ORF-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einem Standort zu konzentrieren. Heisst offenbar: entweder am Küniglberg oder in St.Marx (neues Medienzentrum?). Was mit dem Funkhaus passiert, ist nicht bekannt. Vermutlich würde es verkauft …. an wen, und was dann dort entsteht, weiss noch niemand.

  43. Das Funkhaus ist seit seiner Errichtung eine enorm wichtige Wiener Institution, die kulturell-medial, aber auch architektonisch und in vielen anderen Belangen weit darüber hinaus gewirkt hat und wirkt!
    Auch wenn es nicht immer einfach sein mag, den Standort und seine Baulichkeit stets auf dem absoluten Puls der Zeit zu erhalten, genau an diesem Ort und in diesem Gebäude schlägt der Puls des ORF!
    Oder hat in der Kath. Kirche etwa jemand daran gedacht, den Stefansdom abzureißen, weil die hohe Räumlichkeit modernen umweltfreundlichen klimatischen Bedingungen nicht mehr entspricht?

  44. Endlich eine Radiostation, die noch nicht in die Luft gejagt wurde
    und schon macht sich die MACHT ( welche kranke, dunkle Hirnlosigkeit hat sich das wieder ausgedacht?) SELBST daran es zu zerschlagen !
    – Bitte sprengt es selbst und die Luft, liebes Ö1 bevor ihr ausziehen müsst
    und die Immobilien-Provisionen ausgeschüttet werden
    – oder ist etwa mehr wert wenn es schon abgetragen ist , wie… ????

  45. Irgendetwas scheint auf der Liste der Unterzeichner für „Rettet das Funkhaus“ nicht zu stimmen, denn ich habe sicher nicht eingegeben, dass ich in Nictaux Falls zu Hause bin und Eva Hamza ist auch nicht aus Telfs. Auch gibt es eine ganze Liste von Orten ohne Namen, dafür sind etliche Namen x-mal vorhanden ?????

    Auf alle Fälle wünsche ich mir sehr, dass diese Petition Erfolg hat, dann das historische Gebäude still zu legen oder einem anderen Zweck zuzuführen, ist eine unglaubliche Schnapsidee.

  46. Bei sehr hitziger Musik des “ Großmütterchen Hatz Salon Orkesters“ und lustigen Sprüchen von Willi Resetarits hat die Hitze beim Fensterplatz im tiefsten Winter nicht gereicht. Also, das Haus warm einpacken, damit es im Radiokulturhaus gemütlich ist, und ..natürlich, lei loosn.

  47. das funkhaus hat endlich seine stimme gefunden. wichtige debatten, gute konzerte, interessantelesungen etc etc werden dort live gesendet. warum soll man es jetzt ins neue niemands-medien- land schicken, über das seit ewigen zeiten diskutiert wird, ohne plan und ohne ergebnis!!

  48. Lasst das Funkhaus, wo es ist! Ich habe Angst vor Verlust eines hervorragenden Quaitätsmediums. Und außerdem gehört es zu Österreichs Geschichte. Warum etwas ändern, wenn es gut läuft?? Lasst das Funkhaus, wo es ist!!

  49. Als Musiker in der dritten Generation kann ich nur erzählen, wie das Funkhaus und der große Sendesaal eine meiner allerfrühesten Erinnerungen ist; dort kam ich früh in Kontakt mit Musik des 20. Jahrhunderts. Dass auch nur daran gedacht wird, dieses bis heute pulsierende Zentrum der Kultur abzusiedeln, ist mehr als schade.

  50. Lasst das Funkhaus an diesem Ort bestehen, denn es hat in dieser Form bereits viele Probleme für Österreich gelöst, aufgegriffen und zu Lösungen gebracht. Und daran wäre ja nichts auszusetzen, oder?

    • Das Funkhaus ist sowohl als Teil der österreichischen Architekturgeschichte als auch in seiner Funktion unter allen Umständen zu erhalten. Hier hat der Österreichische Rundfunk begonnen, das ist ein eminent wichtiges Stück Österreich!!!

  51. das funkhaus muss erhalten bleiben, weil radio bei den leuten & in der stadt bleiben muss – als „interaktive location“

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